Geschichte des Elferrates

Um das Jahr 1956 schlossen sich einige närrische junge Burschen zusammen. Diese „dichtelten“ über wahre und lustige Begebenheiten ihre Verse. Am Fasnachtsdienstag wurde das Werk dem Volk präsentiert. Alle Verse wurden im „Narreblättl“ festgehalten und zum Stückpreis von 20 Pfennig verkauft. Mit dem Erlös wurden die entstandenen Unkosten gedeckt, ein etwaiger Restbetrag zur notwendigen Durstlöschung beim anschließenden Eieressen verwendet. An diesem „Narreblättl“ erhitzten sich immer wieder die Gemüter – etwas, das bis heute geblieben ist und eigentlich dazu gehört. Da in jenem Jahr 1956 sich zum ersten Mal eine Gruppe zusammentat um die Eggertswierer Fasnacht zu organisieren und gemeinsam zu gestalten, wurde dies als das Gründungsjahr des jetzigen Narrenrates festgelegt. Sie schafften sich eine einheitliche Kopfbedeckung an: ein Narrenschiffchen. Kurt Baaß wurde zum 1. Präsidenten gewählt und man nannte sich fortan „Elferrat“. In jeder Kampagne gab es viel zu tun und durchzustehen: Tanzveranstaltungen, Maskenbälle, Büttenreden, Ordensverleihungen, Kinderfasnacht, Umzüge; Narrenblättl, Eiersammeln usw.